Freitag, 08. Februar 2019

Gütesiegel für Nachhaltigkeit

 

Da uns die Nachhaltigkeit besonders wichtig ist, haben wir hier die wichtigsten sozialen und ökologischen Gütesiegel für (Arbeits-)Bekleidung zusammengefasst

Unser Beitrag zur Nachhaltigkeit

 

Nachhaltigkeit ist für uns nicht einfach ein Verkaufsargument wie in vielen Firmen üblich, Nachhaltigkeit ist Teil unserer Klimaschutzphilosophie und dafür setzen wir uns auch ein. Dabei achten wir darauf, wie die Produktionsprozesse unserer Lieferanten ablaufen und verschaffen uns mit Besuchen vor Ort einen Überblick über die tatsächlichen Umstände.

Unsere Ressourcen stehen uns nicht unendlich zur Verfügung. Um als Firma einen Schritt in die richtige Richtung zu machen, achten wir darauf, dass unsere Produkte auf nachhaltige Art produziert werden. Langfristig gesehen, nehmen wir so Einfluss auf die Schonung unseres Planeten.


OEKO-TEX® Standard 100

 

Das Ziel von OEKO-TEX® ist ein schadstofffreies Endprodukt. Textilmuster werden auf schädliche Rückstände geprüft, wobei gewisse Grenzwerte eingehalten werden müssen und viele gesundheitsschädliche Stoffe gänzlich verboten sind (z. B. krebserregende oder allergieauslösende Stoffe).


FAIR WEAR Foundation

 

Die FWF setzt sich für ordnungsgemäße Arbeitsbedingungen bei der Textilproduktion ein. Die Mitgliedsbetriebe überprüfen jährlich die Einhaltung der Arbeitsstandards in ihren Zulieferbetrieben. Dazu zählen u. a. existenzsichernde Löhne, keine exzessiven Arbeitszeiten, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz sowie der Ausschluss von Kinderarbeit.


BSCI (Business Social compliance initiative)

 

Eine europäische und branchenübergreifende Initiative von Einzelhandelsunternehmen und importorientierten Produzenten, die sich für faire Bedingungen in den Produktionsbetrieben einsetzen. Dazu gehören unter anderem die Einhaltung der gesetzlichen Mindestlöhne und maximalen Arbeitsstunden, der Ausschluss von Kinderarbeit sowie die Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz.


REACH-Verordnung

 

Das Wort REACH steht für die Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien. Ziel ist es, dass auf dem europäischen Markt keine Chemikalien mit unbekanntem Gefährdungsgrad mehr zu finden sind. Unternehmen, die einen chemischen Stoff in Mengen von mehr als einer Tonne pro Jahr herstellen oder importieren, müssen diesen in einer zentralen Datenbank registrieren. Im Rahmen einer Risikobewertung werden Bedingungen für einen sicheren Umgang ermittelt. Ein Zulassungsverfahren soll innovationsfördernde Anreize zur Substitution besonders gefährlicher Stoffe schaffen.


GOTS (Global organic textile Standard)

 

Das international anerkannte GOTS-Gütesiegel definiert für Textilien aus biologischen Naturfasern sowohl ökologische als auch soziale Kriterien in allen Verarbeitungsstufen (von der Faseraufbereitung über die Konfektion bis hin zu den Händlern). Nur Textilprodukte, die zu mindestens 70 % aus biologisch erzeugten Naturfasern bestehen, können zertifiziert werden.


Textilbündnis

 

Mitglieder des Bündnisses für nachhaltige Textilien verpflichten sich dazu, aktiv und umsetzungsorientiert an den übergeordneten Zielen des Bündnisses mitzuwirken: Die sozialen, ökonomischen und ökologischen Bedingungen entlang der gesamten Lieferkette des Textil- und Bekleidungssektors nachweislich zu verbessern.

Gütesiegel der Skin Health Alliance
Skin Health Alliance (SHA)

 

Diese internationale Organisation für Hautgesundheit arbeitet mit Dermatologen, Forschern und Hautwissenschaftlern zusammen, um den Stellenwert der Hautgesundheit weiltweit zu steigern. Das dermatologische Gütesiegel der SHA gibt dem Träger, die Gewissheit, ein "dermatologisch sicheres" Produkt zu verwenden. In die Bewertung fließen auch die Auswirkungen auf die Umwelt in Hinblick auf die Forschung, Design, Herstellung und Verpackung des Produktes mit ein.