SIOEN Multinorm-Langarmshirt Tiolo

SIOEN® Langarmshirt Tiolo
SIOEN® Langarmshirt Tiolo SIOEN Multinorm-Langarmshirt Tiolo Image
  • Ausführung: Antistatikbekleidung , Hitzeschutzbekleidung , Multinormbekleidung , Winterbekleidung
  • Marke: SIOEN
  • Material: Modacryl
  • Materialfunktionen: antistatisch , feuchtigkeitstransportierend , flammhemmend
  • Norm: EN 61482-1-2 , EN 1149 , EN ISO 11612 , EN ISO 14116
  • Schutzeigenschaften: Hitze- und Flammschutz inhärent , Kälteschutz , Störlichtbogenschutz

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SIOEN
  • Marke: SIOEN
  • Ausführung: Antistatikbekleidung, Hitzeschutzbekleidung, Multinormbekleidung, Winterbekleidung
  • Material: Modacryl
  • Materialfunktionen: antistatisch, feuchtigkeitstransportierend, flammhemmend
  • Norm: EN 61482-1-2 | Arbeiten unter Spannung - Schutzkleidung gegen die thermischen Gefahren eines elektrischen Lichtbogens, EN 1149 | Schutzkleidung - Elektrostatische Eigenschaften, EN ISO 11612 | Schutzkleidung - Kleidung zum Schutz gegen Hitze und Flammen, EN ISO 14116 | Schutzkleidung - Schutz gegen Flammen
  • Schutzeigenschaften: Kälteschutz, Störlichtbogenschutz, Hitze- und Flammschutz inhärent
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Art.-Nr.: SI-0228XS, EAN: 5415273934498, Einheit: Stück

Produktbeschreibung für SIOEN Multinorm-Langarmshirt Tiolo

Schwer entflammbar • antistatisch • Störlichtbogenschutz • komfortabel • sehr leicht • elastische Handgelenkbänder • feuchtigkeitsregulierend • antibakteriell • Rundhalsausschnitt

Material: 60 % Modacryl, 38 % Baumwolle, 2 % AST, 220 g/m²

NORMEN 
zertifiziert nach:
IEC 61482-2 (Klasse 1 - ATPV 5,7 cal/cm²)
EN ISO 11612 (Leistungslevel A1 B1 C1 F1)
EN ISO 14116 Index 3/5H/40
EN ISO 1149-5

 

 

Normen für SIOEN Multinorm-Langarmshirt Tiolo

EN 61482-1-2 | Arbeiten unter Spannung - Schutzkleidung gegen die thermischen Gefahren eines elektrischen Lichtbogens

Schutzkleidung die nach ICE 61482-2 zertifiziert ist, schützt den Träger gegen die thermischen Auswirkungen eines elektrischen Störlichbogens entsprechend der geprüften Schutzklasse (kein Entflammen und Schmelzen auf der Haut). Dabei ist zu achten, dass die Schutzfunktion nur beim Tragen eines kompletten Anzugs gegeben ist. Schutzkleidung, die nach ICE 61482-2 zertifiziert wurde, schützt allerdings nicht gegen die Körperdurchströmung.

Die Prüfung erfolgt mit einem gerichteten Lichtbogen. Dabei werden neben der Nachbrennzeit auch die Lochbildung und das Durchschmelzen zur innersten Schicht gemessen. Die daraus resultierenden Werte müssen unter der sogenannten Stoll-Kurve liegen. Diese gibt an, ab wann Verbrennungen zweiten Grades auf der Haut entstehen können.

Klasse 1 Klasse 2
4kA - 0,5 Sekunden 7kA - 0,5 Sekunden
Mindest-Lichtbogenwärmeschutz Höhere Wärmebeständigkeit gegenüber dem Lichtbogen


Folgende Kriterien sind von Nöten, um den Test zu bestehen:

  • Die Bekleidung brennt weniger als 0,5 Sekunden nach
  • Es erfolgt kein Durchbrennen zur Innenseite
  • Alle Verschlusssysteme funktionieren noch
  • Der Maximalwert der Hitzeflussmenge liegt unterhalb der Stoll-Kurve

EN 1149 | Schutzkleidung - Elektrostatische Eigenschaften

Die Norm EN 1149 legt die Prüfverfahren für Schutzbekleidung mit elektrostatischer Ableitfähigkeit fest. Diese sollen die elektrostatische Aufladung von Personen sowie zündfähige Entladungen verhindern. Das Tragen der Bekleidung ist in Bereichen mit explosionsfähiger Atmosphäre, z.B. in Luft-Gas-Gemischen (z. B. Raffinerien, Tanklager) oder in Luft-Staub-Gemischen (z. B. Mühlen, Misch- und Förderanlagen, Silos), erforderlich. Die elektrostatische Ableitfähigkeit ist nur bei sicherer Erdung der Person/Kleidung z.B. durch antistatische Sicherheitsschuhe nach EN 20345 oder Berufsschuhe nach EN 20344 gegeben.

Untergruppen:

1149-1 Regelung des Oberflächenwiderstands
1149-2 Regelung des Durchgangswiderstands
1149-3 Prüfverfahren zur Messung des Ladungsabbaus am Material
1149-4 Testung des gesamten Kleidungsstückes
1149-5 Leistungsanforderungen an Materialien und Konstruktionstests

Wichtig: Schutzkleidung nach EN 1149 bietet keinen Schutz gegen die Auswirkungen von Bränden und Explosionen.

EN ISO 11612 | Schutzkleidung - Kleidung zum Schutz gegen Hitze und Flammen

In der Norm EN ISO 11612 werden die Anforderungen an Kleidung festgelegt, die aus flexiblen Materialien besteht und den Träger gegen Hitze und/oder Flammen schützt. Die Leistungsanforderungen beziehen sich auf einen weiten Bereich von Anwendungen, bei denen es zu kurzzeitigem Kontakt mit Flammen kommen kann und bei denen der Träger Strahlungswärme, konvektiver Hitze, Kontaktwärme und/oder Spritzern geschmolzenen Metalls ausgesetzt ist.

Die entsprechenden Leistungslevel zu Ihrem Produkt finden Sie in der Produktbeschreibung.

Code Anforderung Prüfung nach Leistungsstufen
A Begrenzte Flammenausbreitung EN ISO 15052 A1, A2
B Konvektionswärme EN ISO 9151 B1, B2, B3
C Strahlungswärme EN ISO 6942, 20 kW/m² C1, C2, C3, C4
D Flüssige Aluminium-Spritzer EN ISO 9185 D1, D2, D3
E Flüssige Eisen-Spritzer EN ISO 9185 E1, E2, E3
F Kontakthitze 250 °C EN ISO 12127-1 F1, F2, F3

Um der Norm zu entsprechen, müssen die Produkte immer die Anforderungen an die begrenzte Flammenausbreitung (A1 und/oder A2) und mindestens eine weitere Codierung erfüllen.

EN ISO 14116 | Schutzkleidung - Schutz gegen Flammen

Die internationale Norm EN ISO 14116 legt die Leistungsanforderungen an sämtliche Materialien, alle Materialkombinationen und Schutzkleidung mit begrenzter Flammenausbreitung fest, um die Möglichkeit einzuschränken, dass die Kleidung anfängt zu brennen, wenn sie unbeabsichtigt und kurz in Kontakt mit kleinen Zündflammen kommt und dadurch selbst zu einer Gefährdung wird.

Außerdem sind Zusatzanforderungen an die Kleidung angegeben, einschließlich Anforderungen an die Ausführung, mechanische Anforderungen sowie Anforderungen an die Kennzeichnung und an die vom Hersteller bereitgestellten Informationen. Wenn zusätzlich zum Schutz gegen Flammen ein Schutz gegen Gefährdungen durch Hitze erforderlich ist, dann ist die vorliegende Norm ungeeignet. Internationale Normen, wie z. B. ISO 11612, werden stattdessen anzuwenden sein.

Datenblätter & Downloads