Fristads Flame Winterkapuze 9588 FLAM

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Fristads Flame Winterkapuze 9588 FLAM
Fristads Flame Winterkapuze 9588 FLAMFristads Flame Winterkapuze 9588 FLAM
  • Marke: Fristads
  • Material: Mischgewebe, hoher Baumwollanteil
  • Materialfunktionen: antistatisch , flammhemmend
  • Norm: EN 342 , EN 61482-1-2 , EN 1149 , EN ISO 11611 , EN ISO 11612
  • Schutzeigenschaften: Hitze- und Flammschutz beschichtet , Kälteschutz , Schweißerschutz , Störlichtbogenschutz

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Fristads
  • Marke: Fristads
  • Material: Mischgewebe, hoher Baumwollanteil
  • Materialfunktionen: antistatisch, flammhemmend
  • Norm: EN 342 | Schutzkleidung - Kleidungssysteme und Kleidungsstücke zum Schutz gegen Kälte, EN 61482-1-2 | Arbeiten unter Spannung - Schutzkleidung gegen die thermischen Gefahren eines elektrischen Lichtbogens, EN 1149 | Schutzkleidung - Elektrostatische Eigenschaften, EN ISO 11611 | Schutzkleidung für das Schweißen und verwandte Verfahren, EN ISO 11612 | Schutzkleidung - Kleidung zum Schutz gegen Hitze und Flammen
  • Schutzeigenschaften: Kälteschutz, Schweißerschutz, Störlichtbogenschutz, Hitze- und Flammschutz beschichtet
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Art.-Nr.: FR-4678XS, EAN: 7322302726369, Einheit: Stück

Produktbeschreibung für Fristads Flame Winterkapuze 9588 FLAM

Flammschutz-Winterkapuze zur Verwendung mit Art. FR-4673 Fristads Hi-Vis Winterjacke Flame 4588 FLAM

Gefütterte Kapuze • Reflexbesätze oben • verstellbar mit Riemen und Zugband • kann über einem Helm geragen werden • zugelassen nach 25 Wäschen • Industriewäsche geeignet gemäß ISO 15797 • OEKO-TEX® zertifiziert

Material: 75 % Baumwolle, 24 % Polyester, 1 % Karbon, 365 g/m²,
Futter: 100 % Polyester, 252 g/m²

Normen
zertifiziert nach:
EN 1149-5
EN ISO 11612 (Leistungslevel A1 B1 C1 E2 F1)
EN ISO 11611 (Klasse 1/A1)
IEC 61482-2 (Klasse 2 - APTV 56 cal/m²)
EN 342

Alle Zertifizierungen gelten ausschließlich in Kombination mit der Fristads Winterjacke 4588 FLAM.

Normen für Fristads Flame Winterkapuze 9588 FLAM

EN 342 | Schutzkleidung - Kleidungssysteme und Kleidungsstücke zum Schutz gegen Kälte

Die Europäische Norm EN 342 legt die Anforderungen an und die Prüfverfahren für die Gebrauchseigenschaften von Kleidungssystemen (zweiteilige Anzüge oder einteilige Anzüge) zum Schutz gegen die Auswirkungen von kalten Umgebungen mit Temperaturen von weniger oder gleich -5 °C fest. Diese Effekte umfassen nicht nur niedrige Lufttemperaturen, sondern auch Luftfeuchte und Windgeschwindigkeit.

Die entsprechenden Leistungslevel zu Ihrem Produkt finden Sie in der Produktbeschreibung.

LEISTUNGSLEVEL:

a Thermischer Isolationswert Icler auf Basis resultierende thermische Isolation (m² K/W) in Kombination mit unterschiedlicher Unterwäsche
b Luftdurchlässigkeit (3 Klassen)
c optional Wasserdichtheit  (3 Klassen)

EN 61482-1-2 | Arbeiten unter Spannung - Schutzkleidung gegen die thermischen Gefahren eines elektrischen Lichtbogens

Schutzkleidung die nach ICE 61482-2 zertifiziert ist, schützt den Träger gegen die thermischen Auswirkungen eines elektrischen Störlichbogens entsprechend der geprüften Schutzklasse (kein Entflammen und Schmelzen auf der Haut). Dabei ist zu achten, dass die Schutzfunktion nur beim Tragen eines kompletten Anzugs gegeben ist. Schutzkleidung, die nach ICE 61482-2 zertifiziert wurde, schützt allerdings nicht gegen die Körperdurchströmung.

Die Prüfung erfolgt mit einem gerichteten Lichtbogen. Dabei werden neben der Nachbrennzeit auch die Lochbildung und das Durchschmelzen zur innersten Schicht gemessen. Die daraus resultierenden Werte müssen unter der sogenannten Stoll-Kurve liegen. Diese gibt an, ab wann Verbrennungen zweiten Grades auf der Haut entstehen können.

Klasse 1 Klasse 2
4kA - 0,5 Sekunden 7kA - 0,5 Sekunden
Mindest-Lichtbogenwärmeschutz Höhere Wärmebeständigkeit gegenüber dem Lichtbogen


Folgende Kriterien sind von Nöten, um den Test zu bestehen:

  • Die Bekleidung brennt weniger als 0,5 Sekunden nach
  • Es erfolgt kein Durchbrennen zur Innenseite
  • Alle Verschlusssysteme funktionieren noch
  • Der Maximalwert der Hitzeflussmenge liegt unterhalb der Stoll-Kurve

EN 1149 | Schutzkleidung - Elektrostatische Eigenschaften

Die Norm EN 1149 legt die Prüfverfahren für Schutzbekleidung mit elektrostatischer Ableitfähigkeit fest. Diese sollen die elektrostatische Aufladung von Personen sowie zündfähige Entladungen verhindern. Das Tragen der Bekleidung ist in Bereichen mit explosionsfähiger Atmosphäre, z.B. in Luft-Gas-Gemischen (z. B. Raffinerien, Tanklager) oder in Luft-Staub-Gemischen (z. B. Mühlen, Misch- und Förderanlagen, Silos), erforderlich. Die elektrostatische Ableitfähigkeit ist nur bei sicherer Erdung der Person/Kleidung z.B. durch antistatische Sicherheitsschuhe nach EN 20345 oder Berufsschuhe nach EN 20344 gegeben.

Untergruppen:

1149-1 Regelung des Oberflächenwiderstands
1149-2 Regelung des Durchgangswiderstands
1149-3 Prüfverfahren zur Messung des Ladungsabbaus am Material
1149-4 Testung des gesamten Kleidungsstückes
1149-5 Leistungsanforderungen an Materialien und Konstruktionstests

Wichtig: Schutzkleidung nach EN 1149 bietet keinen Schutz gegen die Auswirkungen von Bränden und Explosionen.

EN ISO 11611 | Schutzkleidung für das Schweißen und verwandte Verfahren

Die EN ISO 11611 legt Prüfverfahren und Leistungsanforderungen an Schutzbekleidung für Schweißen und verwandte Verfahren fest. Aufgabe der Schutzbekleidung ist es, den Träger vor kleinen geschmolzenen Metallspritzern, kurzzeitigem Kontakt mit Flammen sowie Strahlungswärme aus dem Lichtbogen zu schützen.

Dabei werden zwei Klassen unterschieden:

Klasse 1

Beständigkeit gegenüber mindestens 15–24 Tropfen geschmolzenen Metalls, ohne dass sich die Temperatur auf der anderen Seite des Materials um mehr als 40 K erhöht. Der Temperaturanstieg setzt nach 7 Sekunden ein. Schützt bei weniger gefährdenden Schweißverfahren und Situationen mit weniger Schweißspritzern und niedrigerer Strahlungswärme.

Klasse 2 
Beständigkeit gegenüber mindestens 25 Tropfen geschmolzenen Metalls, ohne dass sich die Temperatur auf der Probenrückseite um mehr als 40 K erhöht. Der Temperaturanstieg setzt nach 16 Sekunden ein. Bietet Schutz bei stärker gefährdenden Schweißtechniken und Arbeitsplatzsituationen mit mehr Schweißspritzern und stärkerer Strahlungswärme.

Bedeutung Codebuchstabe A:
A1 = Flächenbeflammung 10 Sekunden | A2 = Kantenbeflammung 10 Sekunden

EN ISO 11612 | Schutzkleidung - Kleidung zum Schutz gegen Hitze und Flammen

In der Norm EN ISO 11612 werden die Anforderungen an Kleidung festgelegt, die aus flexiblen Materialien besteht und den Träger gegen Hitze und/oder Flammen schützt. Die Leistungsanforderungen beziehen sich auf einen weiten Bereich von Anwendungen, bei denen es zu kurzzeitigem Kontakt mit Flammen kommen kann und bei denen der Träger Strahlungswärme, konvektiver Hitze, Kontaktwärme und/oder Spritzern geschmolzenen Metalls ausgesetzt ist.

Die entsprechenden Leistungslevel zu Ihrem Produkt finden Sie in der Produktbeschreibung.

Code Anforderung Prüfung nach Leistungsstufen
A Begrenzte Flammenausbreitung EN ISO 15052 A1, A2
B Konvektionswärme EN ISO 9151 B1, B2, B3
C Strahlungswärme EN ISO 6942, 20 kW/m² C1, C2, C3, C4
D Flüssige Aluminium-Spritzer EN ISO 9185 D1, D2, D3
E Flüssige Eisen-Spritzer EN ISO 9185 E1, E2, E3
F Kontakthitze 250 °C EN ISO 12127-1 F1, F2, F3

Um der Norm zu entsprechen, müssen die Produkte immer die Anforderungen an die begrenzte Flammenausbreitung (A1 und/oder A2) und mindestens eine weitere Codierung erfüllen.