Freitag, 14. Dezember 2018

Für jeden Einsatz die passende Absturzsicherung

 

Damit Sie und Ihr Team bei der täglichen Arbeit gut geschützt sind, bedarf es einer maßgeschneiderten Absturzsicherung. Denn so individuell wie Sie sind, sind auch die jeweiligen Anforderungen an die Ausrüstung.

Zuverlässig geschützt

 

Wenn das Arbeiten in der Höhe zu Ihrem Arbeitsalltag gehört, dann ist die richtige Absturzsicherung das A und O ihrer persönlichen Schutzausrüstung. Jeder der regelmäßig in der Höhe arbeitet, sollte dabei eine auf ihn abgestimmte PSAgA (persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz) besitzen. 

Das betrifft Dachdecker, Industriekletterer und auch Techniker die regelmäßig in Bereichen arbeiten, in denen man absturzgefährdet ist. Um den zuverlässigsten Schutz erreichen zu können, sollte die Ausrüstung auf den Benutzer und den jeweiligen Arbeitsbereich ausgelegt sein.


Die 3 wichtigsten Arbeitsmaterialien beim Arbeiten in der Höhe

 

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Der Auffanggurt

 

Im Idealfall ist der Auffanggurt an die Größe, das Gewicht und die Statur des Arbeiters angepasst. Dabei unterscheidet man beispielsweise zwischen Industriekletterern und Dachdeckern. Während die Auffanggurte für Industriekletterer für das permanente Hängen ausgelegt sind, sind die Gurte für Dachdecker eher zur Sicherung vor einem Sturz gedacht. Bei beiden Varianten ist es jedoch wichtig, dass der Komfort vorhanden ist und der Gurt im besten Fall nicht einschneidet, da es bei einem Sturz zu vermeidbaren Verletzungen kommen könnte. Eine Polsterung an den Schulterriemen erhöht zusätzlich den Komfort und sorgt, zusammen mit der Passform, für weiteren Schutz.

Die Verbindungsmittel

 

Die typischen Verbindungsmittel bestehen aus einem robusten Kernmantelseil in Kombination mit einem Bandfalldämpfer. Die bei einem Sturz auftretenden Kräfte werden somit gedämpft, aber die Sturztiefe etwas verlängert. Die Länge des Verbindungsmittels sollte dabei dem Einsatz angepasst sein, um eventuelle Stolperfallen zu verhindern. Höhensicherungsgeräte sind dabei die komfortable Variante, weil sie das Seil immer auf der optimalen Länge halten und ähnlich wie ein Autogurt funktionieren. Allerdings sind diese nur dann zu empfehlen, wenn sie an einem System montiert sind, welches sich über dem Kopf befindet.

Der Kopfschutz

 

Ohne einen zuverlässigen Kopfschutz, ist die persönliche Schutzausrüstung nicht vollständig. Bei Arbeiten in der Höhe muss darauf geachtet werden, dass der Helm über einen Kinnriemen verfügt, da dieser bei einem Sturz nicht vom Kopf fallen kann und somit einen dauerhaften Schutz bietet. 

Kein Einsatz gleicht dem anderen

 

So individuell wie die Träger sind auch die Einsatzorte. Deshalb haben wir für Sie einige Sets zusammengestellt, um Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Bereiche zu verschaffen.

Dächer, Terrassen und schräge Flächen

 

Sowohl beim Bau von Dächern und Terrassen als auch bei deren Wartung besteht immer eine Rutsch- und Absturzgefahr. Für solche Situationen gibt es eine ganze Reihe von Absturzsicherungen, die im Notfall Leben retten können. Bei Dächern und Terrassen ist eine Befestigung an einem horizontalen Seilsicherungssystem Pflicht. Der Arbeiter ist mit einem Seil daran befestigt und kann sich so frei bewegen.

Masten und Türme

 

Bei Arbeiten auf Metallkonstruktionen wie etwa Hochspannungsmasten, Seilbahnmasten oder aber innerhalb von Industriegebäuden klettert man oftmals Leitern hinauf, die mit einem senkrechten Befestigungskabel ausgestattet sind. Daran sind die Absturzsicherungen anzubringen, um im Notfall eingreifen zu können. Sollte dies nicht der Fall sein, muss man sich mit einem Y-Verbindungsmittel sichern, welches mit einem Falldämpfer ausgestattet ist.

Baustellen und Gerüste

 

Die Absturzgefahr im Bauwesen ist gerade bei der Montage und Demontage von Baugerüsten sehr hoch. Bis zu einer Höhe von 4 m wird davon abgeraten einen Falldämpfer zu verwenden und stattdessen zu einem Seil mit einem Shock Absorber zu greifen.

Selbstrettung

 

Bei Notfällen ist es immer von Vorteil, im Falle eines Unfalls, ein sofort einsatzbereites Set mit sich zu führen. So hat man bei Arbeiten auf Gerüsten und senkrechten Konstruktionen stets die Möglichkeit der Selbstrettung.

Enge Räume und Behälter

 

Bei eingeschränkten Platzverhältnissen muss man mit einer Reihe von Einsatzschwierigkeiten rechnen. Deshalb benötigt man beim Gebrauch der Vorrichtungen eine spezielle Ausbildung bzw. Schulung, um sich und seine Kollegen im Notfall schützen zu können. Die Bergung in Engen Räumen erfolgt unter anderem mit einem Dreibein in Kombination mit einer Hubvorrichtung.

Schloffer Arbeitsschutz bietet Ihnen Anwender- und Fachkundekurse zum Thema Befahren von Bahältern an.
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