Bei einer zu hohen Sonnenbelastung der Haut können das Erbgut der Hautzellen geschädigt werden und Krebszellen entstehen. Von den rund 300.000 Menschen in Österreich, die einem erhöhten Risiko durch UV-Strahlung ausgesetzt sind, erkranken laut AUVA in Österreich jährlich ca. 400 an Plattenepithelkarzinom. „Der helle Hautkrebs“ wurde daher seit 2024 in Österreich in die Liste der anerkannten Berufskrankheiten aufgenommen. Weitere Folgen der unsichtbaren UV-Strahlung sind Sonnenbrand, Hautalterung und aktinische Keratosen.
Auch für die Augen stellt die Sonne eine erhebliche Gesundheitsgefährdung dar. Horn- und Bindehautentzündungen oder auch der sogenannte Graue Star sind mögliche Folgen einer zu starken Sonnenbelastung.
Der Grund der schädlichen Wirkung des Sonnenlichts liegt in der unterschiedlichen Wellenlänge der Strahlung:
- je länger die Wellenlänge, desto tiefer dringt sie in die Haut ein (UV-A-Strahlen),
- je kürzer die Wellenlänge (UV-B-Strahlen), desto höher das unmittelbare Schädigungspotenzial, wie z. B. Sonnenbrand.
Eine zu hohe UV-Belastung kann zu langfristigen Schädigungen von Haut und Augen führen. Um solche Schädigungen von Haut und Augen zu vermeiden, ist umfassender Sonnenschutz daher unbedingt notwendig.