Donnerstag, 06. Mai 2021

Schützen Sie sich vor den UV-Strahlen der Sonne beim Arbeiten im Freien

 

Die Stärke ultravioletter Strahlung nimmt bereits im Frühjahr deutlich zu. Im Zeitraum April bis Anfang September ist die UV-Belastung am höchsten. Um sich vor langfristigen Schädigungen von Haut und Augen zu schützen, sollten sich Arbeitnehmer/innen, die im Freien tätig sind, in diesen Monaten besonders gut vor den intensiven Sonnenstrahlen schützen.

Gefahren und Risiken einer zu hohen Sonnenbelastung

 

Für Beschäftigte, die hauptsächlich im Freien tätig sind, bergen die intensiven UV-Strahlen der Sonne in den Monaten April bis September ein erhöhtes Gesundheitsrisiko. Zu den besonders gefährdeten Outdoor-Workern zählen unter anderem Bauarbeiter, Dachdecker, Industriekletterer oder auch Arbeiter in der Land- und Forstwirtschaft.

Bei einer zu hohen Sonnenbelastung der Haut kann das Erbgut der Hautzellen geschädigt werden und Krebszellen entstehen. Hautkrebs, der durch natürliche Ultraviolettstrahlung verursacht wurde, war laut der deutschen Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) im Jahr 2020 die am häufigsten gemeldete Berufskrankheit in der Bauwirtschaft und im Bereich der baunahen Dienstleistungen.

Im Zeitraum April bis Anfang September – insbesondere zwischen 11 und 15 Uhr – ist die UV-Belastung am höchsten. Ein Sonnenbrand kann bereits nach 20 Minuten auftreten und mit jedem Sonnenbrand steigt das Risiko, an weißem Hautkrebs zu erkranken.

Auch für die Augen stellt die Sonne eine erhebliche Gesundheitsgefährdung dar. Horn- und Bindehautentzündungen oder auch Grauer Star sind mögliche Folgen einer zu starken Sonnenbelastung.

Eine zu hohe UV-Belastung kann zu langfristigen Schädigungen von Haut und Augen führen. Um Schädigungen von Haut und Augen zu vermeiden, ist ein umfassender Sonnenschutz daher unbedingt notwendig.

Die richtige UV-Schutzausrüstung für den Sommer

 

Wenn eine direkte Sonneneinstrahlung nicht vermieden werden kann, schützt nur die richtige persönliche Schutzausrüstung. Ein möglichst großer Anteil der Haut sollte bedeckt werden. Vor allem Kopf und Nacken zählen zu den durch UV-Strahlung am stärksten belasteten Bereichen. Um die Gesundheit Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen, gilt es einiges zu beachten:

  • Schutzkleidung:
    Stellen Sie sicher, dass Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei längeren Arbeiten im Freien eine passende Arbeitsbekleidung – zum Beispiel Sonnenschutzkleidung gemäß der Norm EN 13758-2  – tragen. Die Bekleidung sollte den Oberkörper vom Hals bis zur Taille und von den Schultern bis 3/4 des Oberarms bedecken. Der untere Teil des Körpers sollte von der Taille bis zur Kniescheibe bedeckt sein. Moderne Funktionsbekleidung leitet Schweiß nach Außen ab und hat einen kühlenden Effekt.
  • Sonnenschutzcreme:
    Unbedeckte Körperstellen sollten unbedingt ausreichend mit wasserfester UV-Schutzcreme (UVA, UVB) geschützt und regelmäßig eingecremt werden.
  • Kopfschutz/Nackenschutz:
    Auch der Kopf muss vor Sonnenstrahlung geschützt werden. Die richtige Kopfbedeckung sorgt für einen kühlen Kopf in der heißen Jahreszeit. Zum Schutz des Nackens vor den UV-Strahlen der Sonne gibt es zum Beispiel auch einen speziellen UV-Nackenschutz, den Sie an einem Industrieschutzhelm montieren können.
  • Augenschutz:
    Bei längeren Arbeiten unter Sonneneinstrahlung können die UV-Strahlen zur Reizung oder Irritation des Auges bis zum vorübergehenden Sehverlust führen. Achten Sie bei der Auswahl der Sonnenbrille auf das CE-Kennzeichen sowie auf die Schutzstufen nach EN 172.

Lassen Sie sich beraten!

 

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