SIP Protection Warnschutz-Schnittschutzhose Pro-Gression Flash
- Ausführung: Forstbekleidung , Warnschutzbekleidung
- Marke: SIP Protection
- Material: Mischgewebe, hoher Polyesteranteil
- Materialfunktionen: UV-Schutz
- Norm: EN 13758-2 , EN ISO 20471 , EN 11393-2
- Schutzeigenschaften: Waldarbeiterschutz , Warnschutz
- Marke: SIP Protection
- Ausführung: Forstbekleidung, Warnschutzbekleidung
- Material: Mischgewebe, hoher Polyesteranteil
- Materialfunktionen: UV-Schutz
- Norm: EN 13758-2 | Textilien − Schutzeigenschaften gegen ultraviolette Sonnenstrahlung, EN ISO 20471 | Hochsichtbare Warnkleidung, EN 11393-2 | Schutzkleidung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen - Teil 2: Beinschutz
- Schutzeigenschaften: Waldarbeiterschutz, Warnschutz
Art.-Nr.: SI-259S, EAN: 5415276081311, Einheit: Stück
Produktbeschreibung für SIP Protection Warnschutz-Schnittschutzhose Pro-Gression Flash
Schnittschutzhose mit Warnschutz • 6-lagiger Schnittschutz vorne • Rückenlatz mit Schlaufen für Hosenträger, Rückenlatz mit Schaum • Elastische Taille mit Gürtel- und Hosenträgerschlaufen • Reißfestes 4-Wege-Ripstop-Obermaterial • flexible Verstärkungen an den Knien • Belüftungsreißverschluss auf der Rückseite
Material: 89% Polyester, 11% Elastan, 250g/m²
Normen
zertifiziert nach:
EN 11393 (Klasse 2 Typ A)
EN ISO 20471 (Klasse 2)
EN 13758
Normen für SIP Protection Warnschutz-Schnittschutzhose Pro-Gression Flash
EN 13758-2 | Textilien − Schutzeigenschaften gegen ultraviolette Sonnenstrahlung
In der europäischen Norm EN 13758-2 sind die Mindestanforderungen an
- die Ausführung der Bekleidung,
- den Schutzfaktor der verwendeten Materialien sowie
- die Kennzeichnung von Kleidungsstücken
festgelegt, die zum Schutz des Trägers gegen die Belastung durch ultraviolette Sonnenstrahlung vorgesehen sind.
Ziel dieser Norm ist es, Bekleidung zur Verfügung zu stellen, die einerseits unter normalen Verhältnissen den Mitarbeitenden einen ausreichenden Schutz vor der UVA- und UVB-Strahlung des Sonnenlichts bietet und andererseits auch Aussehen und Bequemlichkeit bewahrt.
- Der UV-Schutzfaktor UPF (Ultra Violet Protection Factor) der Norm EN 13758-2 von sämtlichen im Kleidungsstück verwendeten Materialien wird durch das in der EN13758-1 festgelegte Prüfverfahren bestimmt. Damit UV-Schutzkleidung der EN 13758-2 entspricht, muss der UV-Schutzfaktors (UPF) größer als 40 sein.
- Gemäß der Norm muss bei Oberbekleidung der Oberkörper vom Halsansatz bis zur Hüfte sowie über die Schultern bis zu ¾ der Oberarme bedeckt sein. Hosen müssen den Unterkörper von der Taille bis zu den Kniescheiben bedecken.
Textilien, die den Mindestanforderungen dieser Norm entsprechen, erkennen Sie an der Kennzeichnung mit der Norm EN 13758-2 und dem Piktogramm UPF 40+.

Bitte beachten Sie: Unter gewissen Bedingungen kann die Schutzwirkung der Bekleidung auch nachlassen, z. B. wenn die Kleidungsstücke nass oder abgetragen ist. Daher sollte die Kleidung gemäß den Hinweisen auf der Wäschekennzeichnung gepflegt und behandelt werden und ausgedehnte Bekleidung ausgetauscht werden.
Die Norm EN 13758-2 ist Teil einer Serie von 2 Normen zu UV-schützenden Eigenschaften. Die Normenserie unterteilt sich in:
- EN 13758-1 Schutzeigenschaften gegen ultraviolette Sonnenstrahlung − Teil 1: Prüfverfahren für Bekleidungstextilien.
- EN 13758-2 Schutzeigenschaften gegen ultraviolette Sonnenstrahlung − Teil 2: Klassifizierung und Kennzeichnung von Bekleidung.
Quellen: Aktuelle Ausgabe ÖNORM NORM EN 13758-1:2007 und EN 13758-2 :2007 (Abruf Jänner 2026) (ident mit EN 13758-2:2003-07 + A1:2006-12)
EN ISO 20471 | Hochsichtbare Warnkleidung

Die internationale Norm EN ISO 20471 legt die Anforderungen an hochsichtbare Warnkleidung fest, die die Anwesenheit des Trägers visuell signalisiert. Die Warnschutzkleidung soll sicherstellen, dass der Träger bei allen Lichtverhältnissen für Fahrzeugführer oder Bediener anderer technischer Ausrüstung auffällig sichtbar ist; sowohl unter Bedingungen bei Tageslicht als auch unter Scheinwerferbeleuchtung in der Dunkelheit.
Die EN 20471 definiert für passive Verkehrsteilnehmer 3 Schutzklassen. Passiver Verkehrsteilnehmer sind Personen, die nicht aktiv am Verkehrsgeschehen teilnehmen, sondern sich mit anderen Abläufen (Arbeiten oder Notfallsituationen) beschäftigen.
Die 3 Klassen werden folgendermaßen eingestuft:
Hohes Risiko Klasse 3: Träger ist passiver Verkehrsteilnehmer, Fahrzeuge haben eine Geschwindigkeit von > 60km/h
Hohes Risiko Klasse 2: Träger ist passiver Verkehrsteilnehmer, Fahrzeuge haben eine Geschwindigkeit von ≤ 60km/h
Hohes Risiko Klasse 1: Träger ist passiver Verkehrsteilnehmer, Fahrzeuge haben eine Geschwindigkeit von ≤ 30km/h
Bei Verkehrsgeschwindigkeiten ≤ 15km/h besteht auch für passive Verkehrsteilnehmer nur ein mittleres Gefährdungsrisiko. Wichtig ist, dass bei lokalen Einflüssen wie Witterungsverhältnissen, Kontrast der Umgebung, Verkehrsdichte und weiteren Faktoren einer dieser Einflussfaktoren zu einer höheren Stufe führen kann.
Ausgezeichnet wird Warnschutzkleidung mit einem Piktogramm, welches eine Warnschutzweste symbolisiert. X: Menge sichtbaren Materials (Hintergrund- und Reflexmaterial). Die Zahl neben dem graphischen Symbol (hier X) gibt die Bekleidungsklasse an. Bekleidung der unterschiedlichen Klassen muss Mindestanforderungen an Materialmengen entsprechen: Mindestfläche, die in einem Kleidungsstück enthalten sein muss:
| Material | Klasse 1 | Klasse 2 | Klasse 3 |
| Hintergrundmaterial, fluoreszierend | 0,14 m² | 0,50 m² | 0,80 m² |
| retroreflektierendes Material | 0,10 m² | 0,13 m² | 0,20 m² |
| Material mit kombinierten Eigenschaften* | 0,20 m² | - | - |
Mögliche fluoreszierende Farben:
fluoreszierendes Orange, fluoreszierendes Gelb, fluoreszierendes Rot
Die entsprechende Klassifizierung Ihres Produktes finden Sie auch in unseren Produktbeschreibung.
EN 11393-2 | Schutzkleidung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen - Teil 2: Beinschutz

Bekleidungsteile, die der Norm EN ISO 11393-2 entsprechen, bieten Schutz vor handgeführten Motor- und Kettensägen. Der geschützte Bereich sind die Beine. In die Kleidung ist eine Schicht aus sehr langen, feinen und reißfesten Fäden eingearbeitet, die bei Kontakt in das Antriebsritzel der Motorsäge gezogen werden und die Kettenbewegung innerhalb eines Sekundenbruchteils stoppen. Schnittschutzbekleidung ist unverzichtbar für jeden, der eine Kettensäge bedient.
Darüber hinaus beschreibt die Norm auch 4 Klassen, die mit der Kettengeschwindigkeit korrespondieren, mit welcher die Tests durchgeführt wurden:
KLASSIFIKATION (nicht alle Klassen sind in jedem Teil der Norm genehmigt):
| Klasse 0 | <= 16 m/s Kettengeschwindigkeit |
| Klasse 1 | <= 20 m/s Kettengeschwindigkeit |
| Klasse 2 | <= 24 m/s Kettengeschwindigkeit |
| Klasse 3 | <= 28 m/s Kettengeschwindigkeit |
Die entsprechende Klassifizierung Ihres Produktes finden Sie in der Gebrauchsanleitung sowie Produktbeschreibung.
Je nach Größe des Schutzbereiches sind für den Beinschutz für Benutzer von handgeführten Kettensägen drei verschiedene Designs (Typ A, B, C) definiert:
Design Typ A:
Der Typ A ist für normale Waldarbeit durch Fachkräfte konzipiert, die gründlich geschult und ausgebildet wurden. Die Schnittschutzeinlage bedeckt die gesamte Vorderseite der Hose und extra 5 cm der Innenseite des rechten Beins und 5 cm der Außenseite des linken Beins. Der geschützte Bereich beginnt bei max. 5 cm ober dem unteren Beinabschluss und endet 20 cm über dem Schritt. Im Bereich des Hosenschlitzes ist eine Lücke von max. 3 cm im Schutzmaterial erlaubt.

Quelle: SIP Protection
Design Typ B
Mit der neuen Norm 11393-2 wurde der alte Typ B der EN 383-5 durch einen komplett neuen Design-Typ B im sogenannten „Chap-Stil“ ersetzt. Die Schnittschutzbekleidung bedeckt die Vorderseiten der Beine, die Beinrückseiten sind offen und werden mittels Gürtel-Schnallen-Verschlüssen gehalten. Der Typ B ist für gelegentliche Arbeiten mit Kettensägen durch entsprechend geschulter und ausgebildeter Fachkräfte vorgesehen oder kann von diesen auch länger in warmen Umgebungen verwendet werden. Das Risiko, in Ästen gefangen zu werden oder zu stolpern, ist beim Typ B höher als bei den Typen A/C.

Quelle: SIP Protection
Design Typ C
Der Typ C ist für Personen gedacht ist, die nur selten mit einer Motorsäge arbeiten. Die Schnittschutzbekleidung des Typs C bedeckt jedes Bein auf der Vorder- und Rückseite mit Schnittschutzeinlagen und bieten damit einen Rundumschutz. Der Schutz beginnt bei max. 5 cm Untersaum des Hosenbeines des Beines und endet vorne auf min. 20 cm über dem Schritt, und hinten auf min. 50 cm unter dem Bund.

Quelle: SIP Protection
















