Donnerstag, 28. April 2022

28. April:
Welttag der Arbeitssicherheit

 

Studie zeigt: Nutzer von Arbeitsschutzprodukten setzen auf Produkt- & Verarbeitungsqualität.

Am 28. April ist Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz.

 

Der Tag wurde 1984 von der internationalen Arbeitsorganisation (International Labour Organization ILO) ins Leben gerufen, unter anderem mit dem Ziel, Arbeitsunfälle zu reduzieren. Entsprechende Persönliche Schutzausrüstung (PSA) gilt dabei als wesentlicher Faktor. Worauf Verwender von Schnittschutz-Handschuhen, Sicherheitsschuhen, Schutzbrillen, Bauhelmen & Co. Wert legen, zeigt die vierte Auflage der Untersuchung des österreichischen Marktes für Persönliche Schutzausrüstung (PSA) durch den Verband Arbeitssicherheit (VAS).

Produkt- und Verarbeitungsqualität als zentrale Kriterien

 

Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit haben nicht zuletzt durch die Entwicklungen in den vergangenen Monaten und Jahren enorm an Bedeutung gewonnen: „Das Thema PSA hat durch die Pandemie einen Bekanntheitsgrad erreicht wie nie zuvor“, erklärt Studienleiter Dr. Oskar Villani. Die Studie zeigt deutlich: Produkt- und Verarbeitungsqualität sind die zentralen Kriterien bei der Nutzung von PSA-Produkten. 64 Prozent der Befragten beurteilen diese Faktoren als „sehr wichtig“ bzw. „eher wichtig“, knapp gefolgt von der Materialqualität (für 62 % der Befragten „sehr wichtig“ bzw. „eher wichtig“). Das Preis-Leitungsverhältnis komplettiert die Top-3-Kriterien für die Nutzung von Arbeitsschutzprodukten (für 60 % der Befragten „sehr wichtig“ bzw. „eher wichtig“).

Lokale Fertigung und Versorgungssicherheit

 

Darüber hinaus erhält lokale oder zumindest europäische Fertigung erhöhte Aufmerksamkeit: Für immerhin 38 % der Verbraucher ist sie laut den Studienergebnissen zumindest eher oder sogar sehr wichtig. Das Bewusstsein für lokale Fertigung ist längst auch bei PSA-Produzenten und -Händlern angekommen: „Wir setzen auf regionale Partnerschaften mit unseren Lieferanten. Das bedeutet: kürzere Transportwege und höhere Warenverfügbarkeit“, betont Gerhard Schloffer, Geschäftsführer von Schloffer Arbeitsschutz, ein österreichweit führender PSA-Anbieter.

„Wir stellen sowohl hohe Anforderungen an die Qualität als auch an die Sozial- und Umweltstandards unserer Lieferanten. Viele unserer Produkte sind OEKO-Tex® zertifiziert und unsere Lieferanten sind Mitglied bei verschiedensten Programmen zum Thema Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen. Ich bin mir sicher, dass das Thema Nachhaltigkeit zukünftig auch bei den Nutzern von Arbeitsschutzausrüstung einen höheren Stellenwert einnehmen wird“, Schloffer.

Soziale bzw. ökologische Nachhaltigkeit am unteren Ende

 

Die Faktoren „soziale“ bzw. „ökologische Nachhaltigkeit“ spielen auf Anwenderseite laut Studie aktuell noch eine untergeordnete Rolle: Für jeweils weniger als ein Drittel der befragten Nutzer (29 %) sind die beiden Kriterien wichtig bei der Nutzung von Arbeitsschutzausrüstung. Anders ist die Lage bei PSA-Herstellern bzw. Händlern: „Wir stellen sowohl hohe Anforderungen an die Qualität als auch an die Sozial- und Umweltstandards unserer Lieferanten. Viele unserer Produkte sind OEKO-Tex® zertifiziert und unsere Lieferanten sind Mitglied bei verschiedensten Programmen zum Thema Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen. Ich bin mir sicher, dass das Thema Nachhaltigkeit zukünftig auch bei den Nutzern von Arbeitsschutzausrüstung einen höheren Stellenwert einnehmen wird“, so Schloffer.

Über Schloffer Arbeitsschutz GmbH

 

Die Schloffer Arbeitsschutz GmbH ist österreichweit ein führender Anbieter im Bereich Arbeitsschutzausrüstung – mit einer klaren Mission: weniger Arbeitsunfälle durch entsprechende Schutzausrüstung. Das Unternehmen ist Mitglied im Österreichischen Verband zur Förderung der Arbeitssicherheit und damit aktiver Gestalter einer sicheren Arbeitswelt. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 40 Mitarbeiter, davon 31 am Standort Hart bei Graz.

Zur Studie „Persönliche Schutzausrüstung“

 

Die vierte Auflage der Untersuchung des österreichischen Marktes für Persönliche Schutzausrüstung (PSA) durch den Verband Arbeitssicherheit (VAS) wurde 2021 in mehreren Wellen zwischen März und Mai (Verbraucher) und Mai bis September (Hersteller und Händler) schriftlich, persönlich und online durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Studie beruhen auf einer Erhebung unter Herstellern, Händlern (österreichweit 33) und gewerblichen sowie industriellen Verbrauchern von Persönlicher Schutzausrüstung (österreichweit 174).